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Mitglieder

Die norddeutsche Provinz hat 77 Mitglieder – Patres und Brüder.

Sie leben in den Hausgemeinschaften

  • In Münster
  • Hiltrup
  • Homburg/Saar
  • Surwold – Börgermoor
  • Oeventrop
  • Bitterfeld-Wolfen

Dazu gehören die Überseegebiete Papua-Neuguinea (Erzbistum Rabaul auf der Insel New Britain) und Peru. In Neuguinea ist aus dem früheren Missionsgebiet eine blühende Ortskirche geworden. Die deutschen Missionare sind fast alle alt und krank und kehren nach Deutschland zurück. In Peru hat die Gemeinschaft ein eigenes Priesterseminar und die peruanischen Mitbrüder lösen die deutschen allmählich ab in der Verantwortung und Seelsorge.

In Deutschland ist die größte Hausgemeinschaft in Hiltrup bei Münster. Dort leben die alten und kranken Mitglieder, vorwiegend ehemalige Südseemissionare. Einige arbeiten noch in der Gemeinde- und Krankenseelsorge. Das Missionshaus Hiltrup ist seit 1897 das Stammhaus der Provinz und hat darum eine zentrale Bedeutung. Alle Treffen finden dort statt (Provinzkapitel, Missionstag u.a.) Im Klosterwald liegt der Friedhof, den die Mitbrüder und Angehörigen oft besuchen. Auch die Missionsschwestern, weil dort ihr Gründer Pater Hubert Linckens begraben ist.

In Münster ist der Sitz des Provinzials. Er leitet mit seinem Rat die Provinz. Dieses Gremium fällt alle wichtigen Entscheidungen (Personalfragen, Übernahme von Aufgaben, Veräußerung von Immobilien usw.). Die Generalleitung in Rom hat keine Entscheidungsbefugnisse!

In den anderen kleineren Gemeinschaften arbeiten Mitbrüder in unterschiedlichem Maße in der Pfarrseelsorge.

Mit der süddeutsch-österreichischen Provinz gibt es regelmäßige Kontakte.


Herz-Jesu-Missionare Münster
Johanniterstraße 6 · 48145 Münster